Lexikon

Pollenanalse

die Untersuchung fossilen Blütenstaubs, vor allem zur Bestimmung der Zusammensetzung fossiler Wälder. Die formverschiedenen und daher bestimmbaren Pollenkörner sind sehr widerstandsfähig, da die äußere Membran einer Zersetzung durch Mikroorganismen und Witterungseinflüsse weitgehend widersteht; sie sind vor allem in Seeablagerungen und Torfen gut erhalten. Pollenkörner der windblütigen Waldbäume werden in so großen Mengen jährlich erzeugt und in Ablagerungen eingebettet, dass man aus den Mengenverhältnissen auf die wechselnde quantitative Zusammensetzung der Wälder schließen kann. Bei der Altersbestimmung der Funde stützt man sich meist auf die Ergebnisse der Geologie. Mit Hilfe der Pollenanalyse ist es z. B. gelungen, die Geschichte der Waldentwicklung in der Nacheiszeit zu klären.
Bei der Erforschung der Vorgeschichte ermöglicht die Pollenanalyse Rückschlüsse auf die Klimaverhältnisse und die Lebensbedingungen der Vorzeitmenschen.
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Wissenschaft

Wenn die Sonne in der Nase kitzelt

Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...

Rydberg-Atome
Wissenschaft

Rechnen mit hochfliegenden Elektronen

Rydberg-Atome mit extrem angeregten Elektronenzuständen sind wichtig für die Quantentechnologie. Stuttgarter Forscher haben nun einen besonders langlebigen Rydberg-Zustand erzeugt. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise tummeln sich Elektronen so nahe wie möglich am Atomkern. Nach den Gesetzen der Quantenphysik besetzen sie dabei...

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