Lexikon

Pollenanalse

die Untersuchung fossilen Blütenstaubs, vor allem zur Bestimmung der Zusammensetzung fossiler Wälder. Die formverschiedenen und daher bestimmbaren Pollenkörner sind sehr widerstandsfähig, da die äußere Membran einer Zersetzung durch Mikroorganismen und Witterungseinflüsse weitgehend widersteht; sie sind vor allem in Seeablagerungen und Torfen gut erhalten. Pollenkörner der windblütigen Waldbäume werden in so großen Mengen jährlich erzeugt und in Ablagerungen eingebettet, dass man aus den Mengenverhältnissen auf die wechselnde quantitative Zusammensetzung der Wälder schließen kann. Bei der Altersbestimmung der Funde stützt man sich meist auf die Ergebnisse der Geologie. Mit Hilfe der Pollenanalyse ist es z. B. gelungen, die Geschichte der Waldentwicklung in der Nacheiszeit zu klären.
Bei der Erforschung der Vorgeschichte ermöglicht die Pollenanalyse Rückschlüsse auf die Klimaverhältnisse und die Lebensbedingungen der Vorzeitmenschen.
Lichtstrahlen und kleine Lichtpunkte strahlen aus einer Faseroptik in dunklem Hintergrund.
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Licht im Chip

Laserpulse in Glasfasern bringen das schnelle Internet ins Haus. Künftig sollen auch Schaltkreise in Computern Licht nutzen. Dazu müssen sie völlig anders funktionieren als die Bausteine herkömmlicher Elektronik. von ANDREAS THOSS Der Datendurchsatz im Internet hat sich in den letzten Jahren rasch entwickelt: Nach Angaben des...

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Experten auf dem Forschungsfeld der biokulturellen Vielfalt untersuchen die Wechselwirkung zwischen biologischer Artenvielfalt und menschlicher Kultur.

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