Lexikon
Populatiọnsgenetik
[lateinisch + griechisch]
Zweig der genetischen Forschung, der sich insbesondere mit dem Austausch und der Dynamik der Erbanlagen auf dem Niveau ganzer Populationen beschäftigt (Population) und die Wirkungen von Selektion und Mutation auf die genetische Zusammensetzung der Populationen studiert. Grundgesetz der Populationsgenetik ist das „Hardy-Weinberg-Gesetz“, das besagt, dass ohne die Wirkung von Selektionsvorgängen die Anteile der einzelnen Genotypen in der Population konstant bleiben. Am Ausmaß der Abweichung von dieser anzunehmenden Konstanz lässt sich die Stärke der Selektion ermitteln.
Wissenschaft
Der Glaube ans Wasserklosett
„Glauben heißt nichts wissen“, wie mir mein ungläubiger Vater in den 1950er-Jahren eingehämmert hat, als seine Verärgerung über die christlichen Kirchen zunahm, deren Vertreter damals wie heute lieber die Hände falten und beten, statt die Ärmel aufzukrempeln und zu helfen. Wobei jedem auffallen wird, dass die Betenden ihr Gesicht...
Wissenschaft
»Die ISS ist ein Beispiel dafür, wie wir später auf dem Mond zusammenleben können«
Chris Hadfield hat einen Lebenslauf wie kein zweiter. Der Kanadier lebte in den USA und der Sowjetunion. Für beide Staaten war er im Weltraum. Er kennt die Branche wie kein anderer und ist nach wie vor aktiv. Das Gespräch führte ALEXANDRA VON ASCHERADEN Chris Hadfield, Sie sind der einzige Kanadier, der sowohl auf der...