Lexikon
Populatiọnsgenetik
[lateinisch + griechisch]
Zweig der genetischen Forschung, der sich insbesondere mit dem Austausch und der Dynamik der Erbanlagen auf dem Niveau ganzer Populationen beschäftigt (Population) und die Wirkungen von Selektion und Mutation auf die genetische Zusammensetzung der Populationen studiert. Grundgesetz der Populationsgenetik ist das „Hardy-Weinberg-Gesetz“, das besagt, dass ohne die Wirkung von Selektionsvorgängen die Anteile der einzelnen Genotypen in der Population konstant bleiben. Am Ausmaß der Abweichung von dieser anzunehmenden Konstanz lässt sich die Stärke der Selektion ermitteln.
Wissenschaft
Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt
Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...
Wissenschaft
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...