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Populatinsgenetik

[lateinisch + griechisch]
Zweig der genetischen Forschung, der sich insbesondere mit dem Austausch und der Dynamik der Erbanlagen auf dem Niveau ganzer Populationen beschäftigt (Population) und die Wirkungen von Selektion und Mutation auf die genetische Zusammensetzung der Populationen studiert. Grundgesetz der Populationsgenetik ist das „Hardy-Weinberg-Gesetz“, das besagt, dass ohne die Wirkung von Selektionsvorgängen die Anteile der einzelnen Genotypen in der Population konstant bleiben. Am Ausmaß der Abweichung von dieser anzunehmenden Konstanz lässt sich die Stärke der Selektion ermitteln.
Pilz, Candida auris
Wissenschaft

Bedrohliche Pilze

Pilzinfektionen breiten sich aus. Was sind die Gründe für das Erstarken wehrhafter Pilze? Und wie lassen sie sich bekämpfen? von SUSANNE DONNER Viele hatten fest gehofft, nach dem Zwischenfall an der Charité würde es hierzulande wieder still um den Hefepilz Candida auris werden. 2021 war der gefürchtete Erreger von einer...

Polar, Bergbau
Wissenschaft

Eldorado am Polarkreis

Am Rand der Arktis werden Erdöl und Erdgas gefördert. Nun ermöglicht es der Klimawandel, auch bislang unzugängliche Lagerstätten zu erschließen.

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