Lexikon
Positivịsmusstreit
Auseinandersetzung in der Soziologie der 1960er Jahre über den Stellenwert von Befunden der empirischen Sozialforschung und über die Bedeutung einer allgemeinen Theorie zur Einordnung solcher Ergebnisse. Der Positivismusstreit wurde vor allem zwischen Vertretern der kritischen Theorie (T. W. Adorno, M. Horkheimer, J. Habermas) und Vertretern des kritischen Rationalismus (K. R. Popper, H. Albert), fälschlich als Neopositivisten bezeichnet, ausgetragen. Während die kritischen Rationalisten keinen eigentlichen methodologischen Unterschied zwischen Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften zugestehen und Werturteile und wissenschaftliche Arbeitsweise für unvereinbar halten, legen die Vertreter der kritischen Theorie besonderen Wert auf ein emanzipatorisches Interesse der Geistes- und Sozialwissenschaften.
Wissenschaft
Biokohle aus menschlichem Kot als Dünger?
Landwirte brauchen Dünger, um ihre Felder und die darauf wachsenden Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor zu versorgen. Chemische Düngemittel und Tierdung verschmutzen jedoch langfristig die Umwelt und sind nur begrenzt verfügbar. Eine natürliche Alternative könnten Düngemittel sein, die aus...
Wissenschaft
Vielversprechender Impfstoff gegen Noroviren
Noroviren verursachen schwere Magen-Darm-Erkrankungen und sind hochansteckend. Eine Impfung gibt es bislang nicht. Jetzt haben Mediziner einen Impfstoff gegen die Durchfallerreger entwickelt und getestet, der in Tablettenform geschluckt werden kann. In einer klinischen Studie erwies sich das Mittel als wirksam – zumindest...
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