Lexikon
Refọrmpädagogik
der pädagogische Ertrag aller Reformbewegungen zwischen 1890 und 1933. Die Schule wurde von der Kunsterziehungsbewegung (A. Lichtwark), der Pädagogik „vom Kinde aus“ (E. Key, B. Otto, M. Montessori) und der Arbeitsschulbewegung (G. Kerschensteiner, H. Gaudig) erneuert. Um eine umfassende Reform der Schule ging es H. Lietz mit seinen „Landerziehungsheimen“, G. Wyneken mit der „Freien Schulgemeinde“ Wickersdorf. Wichtig war die Schaffung der pädagogischen Akademien seit 1926 durch C. H. Becker. Den Reformpädagogen ging es besonders darum, den Geist der „alten Schule“, der „Lernschule“ zu überwinden, sie durch eine „Arbeitsschule“ zu ersetzen oder im Unterricht die schöpferischen Kräfte des Kindes zu wecken.
Wissenschaft
Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil
Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...
Wissenschaft
Die Geschichte des Lebens
Vor über vier Milliarden Jahren begann auf der Erde eine Entwicklung, die zu unserer heutigen Biosphäre geführt hat. Es ging unterschiedlich schnell, es gab Meilensteine und Massensterben, die alles in neue Richtungen lenkten. Und immer galt: Nichts bleibt, wie es ist. Von Bettina Wurche Vor 4,5 Milliarden Jahren formte sich die...