Wissensbibliothek

Sind Mandeln giftig?

Nur die Bittermandeln. Sie wurden früher aufgrund ihres charakteristischen Geschmacks gelegentlich zur Aromatisierung von Backwaren verwendet. Auch heute noch kann man Bittermandeln kaufen, sie werden jedoch nur in sehr kleinen Packungen bis zu fünf Stück angeboten, denn fünf bis zehn Kerne können wegen des hohen Giftgehalts für Kleinkinder bereits tödlich sein.

Das Gift der Bittermandeln ist das Amygdalin, ein Blausäureglykosid, aus dem die hochgiftige Blausäure (Zyanid) abgespalten wird. Sie hemmt wie Zyankali die Zellatmung und führt unter Krämpfen zum Erstickungstod. Auch die Kerne von Äpfeln, Pfirsichen und Aprikosen enthalten Amygdalin, wenn auch in sehr viel geringeren Mengen. Die Pflanzen produzieren das Gift vermutlich, um sich gegen Fressfeinde zu schützen.

Bittermandeln sind vor allem an ihrem äußerst bitteren Geschmack zu erkennen; außerdem sind sie kleiner und unregelmäßiger geformt als Süßmandeln. Auch die Blausäure verströmt einen charakteristischen Geruch, den jedoch nicht jeder wahrnehmen kann.

Röhrenwürmer
Wissenschaft

Tierisches Leben unter dem Meeresboden

Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...

xxx_Science_Photo_-_Gesamt-11889503-HighRes_1.jpg
Wissenschaft

Das große Abenteuer

Die Fahndung nach anderen Kulturen im All wird immer intensiver. Gibt es in unserer Milchstraße Maschinenzivilisationen oder Spuren ausgestorbener Superintelligenzen? von RÜDIGER VAAS Ich glaube, dass es außerirdische Zivilisationen gibt. Sonst würde ich meinen Job nicht machen, denn er ist nicht gut bezahlt“, schmunzelt Seth...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z