Lexikon

Reizsummengesetz

die Regel, dass auslösende Außenreize (Auslöser) und innerer Antrieb sich beim Hervorrufen einer Verhaltensweise summieren. Ist der innere Antrieb (Erbkoordination) gering, muss der Außenreiz stark sein und umgekehrt. (Beispiel: Ein satter Mensch kann nur mit besonderen Leckereien zum Essen verlockt werden, ein hungriger isst die einfachsten Speisen). Wird über längere Zeit eine auslösende Situation vorenthalten (Appetenzverhalten), kann der sich verstärkende innere Antrieb die Verhaltensweise im Leerlauf (Leerlaufhandlung) allein verursachen.
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Wissenschaft

Schnecken, Schwämme, Nussschalen

So vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt, so breit ist die Palette an bizarren Materialstrukturen, die die Natur im Verlauf der Evolution hervorgebracht hat. Sie bieten pfiffige Lösungen für viele Herausforderungen in der Technik und Medizin. von Reinhard Breuer

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Illustration eines menschlichen Gehirns in Aktion
Wissenschaft

Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt

Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...

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