Lexikon
Appetẹnzverhalten
Verhaltensforschung
ein spezifisches Suchverhalten nach einer Reizsituation, die die angestrebte Endhandlung auslöst. Dem Appetenzverhalten liegt ein Trieb oder Drang (Appetenz) zugrunde, der die innere Handlungsbereitschaft begründet. Die Suche nach der Auslösesituation und damit das Appetenzverhalten ist variabel, es kann aus Erbkoordination und Lernen bestehen. Der Ablauf der Endhandlung ist dagegen starr. Das Appetenzverhalten wird mit erreichter Endhandlung eingestellt, z. B. durch das Auffinden eines geeigneten Brutplatzes in der Brutzeit. Bleibt die erstrebte Reizsituation aus, kann es durch Ersatzreize oder spontan zu einer Endhandlung kommen (Leerlaufhandlung).
Wissenschaft
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Unter dem Eis des Saturntrabanten Mimas verbirgt sich ein bislang unbekanntes Gewässer. Der Ozean des Nachbarmonds Enceladus beherbergt sogar die chemischen Zutaten für Leben. von THORSTEN DAMBECK Acht Jahre nach seiner Entdeckung des Uranus wurde William Herschel 1789 wieder fündig, diesmal bei Saturn: „Wann immer es das Wetter...
Wissenschaft
Weizen trotzt Trockenheit
Weltweit suchen Pflanzenzüchter und Landwirte nach neuen, robusteren Sorten, die trotz längerer Dürrephasen stabile Erträge gewährleisten.
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