Lexikon
Appetẹnzverhalten
Verhaltensforschung
ein spezifisches Suchverhalten nach einer Reizsituation, die die angestrebte Endhandlung auslöst. Dem Appetenzverhalten liegt ein Trieb oder Drang (Appetenz) zugrunde, der die innere Handlungsbereitschaft begründet. Die Suche nach der Auslösesituation und damit das Appetenzverhalten ist variabel, es kann aus Erbkoordination und Lernen bestehen. Der Ablauf der Endhandlung ist dagegen starr. Das Appetenzverhalten wird mit erreichter Endhandlung eingestellt, z. B. durch das Auffinden eines geeigneten Brutplatzes in der Brutzeit. Bleibt die erstrebte Reizsituation aus, kann es durch Ersatzreize oder spontan zu einer Endhandlung kommen (Leerlaufhandlung).
Wissenschaft
Gefallen, gefunden, gedeutet
Meteoriten landen nicht nur auf der Erde – sondern manchmal auch im Museum. Wie werden sie gefunden und untersucht? Was verraten sie über den Ursprung des Sonnensystems? Text: KAI DÜRFELD – Fotos: ANTJE KRAEMER An jenem kalten Januarmorgen bot sich für den unbedarften Betrachter ein recht sonderbarer Anblick. Da liefen Männer und...
Wissenschaft
Aufschlussreiche Marker
Biomarker neuen Typs ermöglichen es, Alzheimer im Blut zu erkennen und Depressionen anhand des Hirnstroms aufzuspüren. Zudem lassen sich damit Krebs sowie Erkrankungen von Nerven, Herz und Kreislauf immer häufiger individualisiert behandeln. von CHRISTIAN JUNG Ein häufiges Phänomen: Mehrere Patienten haben dieselbe Diagnose,...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Im Wald, da sind die Räuber
Routen des Reichtums
Inseln der Vielfalt
Unser unzuverlässiges Gedächtnis
Das molekulare Gedächtnis
Flora. Fauna. FUNGA.