Lexikon
Appetẹnzverhalten
Verhaltensforschung
ein spezifisches Suchverhalten nach einer Reizsituation, die die angestrebte Endhandlung auslöst. Dem Appetenzverhalten liegt ein Trieb oder Drang (Appetenz) zugrunde, der die innere Handlungsbereitschaft begründet. Die Suche nach der Auslösesituation und damit das Appetenzverhalten ist variabel, es kann aus Erbkoordination und Lernen bestehen. Der Ablauf der Endhandlung ist dagegen starr. Das Appetenzverhalten wird mit erreichter Endhandlung eingestellt, z. B. durch das Auffinden eines geeigneten Brutplatzes in der Brutzeit. Bleibt die erstrebte Reizsituation aus, kann es durch Ersatzreize oder spontan zu einer Endhandlung kommen (Leerlaufhandlung).
Wissenschaft
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Wissenschaft
Unser unzuverlässiges Gedächtnis
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