Gesundheit A-Z
Intubation
Einführung eines Rohres (Tubus) in die Luftröhre zur künstlichen Beatmung. Man unterscheidet: 1. Endotracheale Intubation: Der Tubus wird entweder durch die Nase (nasotracheale Intubation) oder durch den Mund (orotracheale Intubation) in die Luftröhre eingeführt, z. B. im Rahmen einer Inhalationsnarkose oder zur künstlichen Beatmung, bei Erstickungsgefahr oder bei Kehlkopfverengungen, z. B. infolge von Ödemen. 2. Endobronchiale Intubation: Ein spezieller Endobronchialtubus wird in einen Hauptbronchus zur gezielten Beatmung eines Lungenflügels eingeführt, z. B. im Rahmen einer Lungenoperation.
Wissenschaft
Südlicher Ozean nimmt mehr CO2 auf als gedacht
Der Ozean um die Antarktis ist eine wichtige Senke für Kohlendioxid. Neue Messungen zeigen nun, dass er wahrscheinlich sogar noch größere Mengen des Treibhausgases speichert als bisher angenommen. Während frühere Angaben üblicherweise auf indirekten Schätzungen beruhten, haben Forschende nun den CO2-Austausch zwischen Luft und...
Wissenschaft
»Alzheimer einige Jahre früher erkennen«
Warum der Alzheimer-Forscher Thomas Wolbers seine Probanden in eine virtuelle Welt versetzt, erzählt er im Interview. Das Gespräch führte tim schröder Herr Prof. Wolbers, neuartige Alzheimer-Medikamente wie Lecanemab können nur dann helfen, wenn die Krankheit sehr früh diagnostiziert wird – idealerweise, bevor die ersten Symptome...