Gesundheit A-Z
Intubation
Einführung eines Rohres (Tubus) in die Luftröhre zur künstlichen Beatmung. Man unterscheidet: 1. Endotracheale Intubation: Der Tubus wird entweder durch die Nase (nasotracheale Intubation) oder durch den Mund (orotracheale Intubation) in die Luftröhre eingeführt, z. B. im Rahmen einer Inhalationsnarkose oder zur künstlichen Beatmung, bei Erstickungsgefahr oder bei Kehlkopfverengungen, z. B. infolge von Ödemen. 2. Endobronchiale Intubation: Ein spezieller Endobronchialtubus wird in einen Hauptbronchus zur gezielten Beatmung eines Lungenflügels eingeführt, z. B. im Rahmen einer Lungenoperation.
Wissenschaft
Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...
Wissenschaft
Das reale Leben im digitalen Riff
Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...