Wahrig Herkunftswörterbuch
morsch
der Ausdruck geht auf
ndrl.
vermorzelen „zerreiben“ zurück und ist seit dem 16. Jh. im deutschen Sprachgebrauch bezeugt; die Ausgangsbedeutung ist also „zerrieben“ oder „das, was leicht zu zerreiben ist“; Grundlage ist idg.
*mer– „zerreiben“, damit stellt sich morsch zum Wortstamm von → mürbe
Wissenschaft
»Es gibt kein Limit«
Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...
Wissenschaft
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...