Wahrig Herkunftswörterbuch
morsch
der Ausdruck geht auf
ndrl.
vermorzelen „zerreiben“ zurück und ist seit dem 16. Jh. im deutschen Sprachgebrauch bezeugt; die Ausgangsbedeutung ist also „zerrieben“ oder „das, was leicht zu zerreiben ist“; Grundlage ist idg.
*mer– „zerreiben“, damit stellt sich morsch zum Wortstamm von → mürbe
Wissenschaft
Weniger vergessen
Das Alzheimermedikament Lecanemab ist ein Hoffnungsträger. Was es leisten kann – und warum es vor der Therapie auf eine frühzeitige Diagnose ankommt. von TIM SCHRÖDER Lutz Frölich hat jeden Donnerstag Sprechstunde. Alle haben dieselbe Frage, wenn sie Platz genommen haben: Habe ich jetzt Alzheimer oder nicht? „Viele Menschen, die...
Wissenschaft
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