Wissensbibliothek
Welche Teile des Bambus kann man essen?
In erster Linie die Sprossen; sie nutzt man in den Heimatländern des Bambus für die Zubereitung zahlreicher Gerichte. Darüber hinaus finden die Samen des Bambus – wenn auch selten – Verwendung. Die Schösslinge des Bambus isst man in asiatischen Ländern ähnlich gern wie hierzulande den Spargel. Verschiedene Arten der Gattungen Dendrocalmus, Gigantochloa und Phyllostachys baut man daher in Plantagen an. Allein in Japan werden im Jahr 150 000 Tonnen Bambus geerntet. Die Sprosse werden gestochen, wenn sie zwischen zehn und dreißig Zentimetern lang sind. Vor dem Verzehr müssen sie allerdings gekocht werden, damit die in ihnen enthaltene Blausäure unschädlich gemacht wird.
Des Weiteren ist der »Bambusreis«, wie der Samen der Bambuspflanze auch genannt wird, zum Verzehr geeignet. Da er aber nur nach einer Bambusblüte geerntet werden kann, steht er natürlich entsprechend selten auf dem Speiseplan.
Archäologe aus Leidenschaft
Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...
Wasserstoff im Rohr
Er gilt als zentraler Baustein der Energiewende: Wasserstoff. Nun beginnt in Deutschland der Aufbau eines sogenannten Kernnetzes, um ihn zu seinen Nutzern zu bringen. Es basiert großenteils auf bestehenden Erdgasleitungen. Wie gut taugen sie für Wasserstoff? von KATJA MARIA ENGEL Künftig soll klimaschonend erzeugter, „grüner“...