Lexikon
Röntgendiagnostik
Krankheitserkennung mittels Röntgenstrahlen. Man kann aufgrund der verschiedenen Durchlässigkeit der Körpergewebe für Röntgenstrahlen Form und Veränderungen in der Dichte von Organen feststellen. Wo kein genügend starker Kontrast vorhanden ist, kann er durch Luft oder Schatten gebende Stoffe (Röntgenkontrastmittel), die in die Organe eingegeben oder in den Körper eingespritzt werden, erzeugt werden (Röntgenkontrastdarstellung). Das Bild wird entweder auf einem Leuchtschirm direkt (Durchleuchtung) oder auf fotografischem Weg auf Papier oder Film (Röntgenaufnahme) sichtbar gemacht. Beim Schirmbildverfahren wird das Durchleuchtungsbild mit einer Kleinbildkamera aufgenommen und später mit Vergrößerungsvorrichtungen betrachtet. Auf Röntgenfilmen kann man auch Bewegungsabläufe, z. B. des Herzens, festhalten (Röntgenkinematographie). Die Diagnose wird aus der Erfahrung aufgrund der Abweichungen von der Norm gestellt. Es ist allerdings nicht möglich, jede krankhafte Veränderung durch die Röntgendiagnostik zu erfassen. Computertomographie, Tomographie.
Röntgenaufnahme: Fussgelenk
Fussgelenk
Röntgenaufnahme eines Fussgelenks
© Siemens Archiv, München
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