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Röntgenstrahlen

kurzwellige elektromagnetische Strahlung (X-Strahlen), die in der Medizin zu diagnostischen, selten auch zu therapeutischen Zwecken genutzt und in einer Röntgenröhre erzeugt wird. Durch hohe Spannung zwischen Kathode und Anode werden Elektronen beschleunigt, die bei Aufprall auf die Anode zu Elektronensprüngen und Atomanregungen führen. Dadurch entsteht Energie, die in Form von kurzwelligem Licht, den charakteristischen Röntgenstrahlen, freigesetzt wird. Bei Bremsung der Elektronen auf der Anode entstehen langwellige Röntgenstrahlen (die so genannte Bremsstrahlung). Die in der Röntgenröhre entstehende Strahlung wird mit Hilfe von Blenden gebündelt und die weichen (langwelligen) Strahlen herausgefiltert, da sie bei der Röntgendiagnostik nicht weit ins Gewebe eindringen und somit eine unnötig hohe Strahlenbelastung für den Patienten darstellen würden.
A_trail_after_a_meteorite_exploded_in_the_sky_over_Chelyabinsk,_Russian_Federation_February_15,_2013
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