Gesundheit A-Z
Röntgenstrahlen
kurzwellige elektromagnetische Strahlung (X-Strahlen), die in der Medizin zu diagnostischen, selten auch zu therapeutischen Zwecken genutzt und in einer Röntgenröhre erzeugt wird. Durch hohe Spannung zwischen Kathode und Anode werden Elektronen beschleunigt, die bei Aufprall auf die Anode zu Elektronensprüngen und Atomanregungen führen. Dadurch entsteht Energie, die in Form von kurzwelligem Licht, den charakteristischen Röntgenstrahlen, freigesetzt wird. Bei Bremsung der Elektronen auf der Anode entstehen langwellige Röntgenstrahlen (die so genannte Bremsstrahlung). Die in der Röntgenröhre entstehende Strahlung wird mit Hilfe von Blenden gebündelt und die weichen (langwelligen) Strahlen herausgefiltert, da sie bei der Röntgendiagnostik nicht weit ins Gewebe eindringen und somit eine unnötig hohe Strahlenbelastung für den Patienten darstellen würden.
Wissenschaft
Sauberer Stahl
Die Emissionen von Stahlwerken tragen mit zum Klimawandel bei. Dagegen sollen Techniken helfen, die auf Wasserstoff und die Nutzung von Kohlendioxid als Rohstoff setzen. von HARTMUT NETZ Die Stahlindustrie, lange Zeit fundamentaler Baustein des deutschen Wirtschaftsmodells, steckt in der Klemme. In den Hüttenwerken der großen...
Wissenschaft
Eine Menge Magie in der Materie
In den Jahren des Ersten Weltkriegs hat der berühmte Soziologe Max Weber seine nach wie vor oft zitierte Rede über „Wissenschaft als Beruf“ gehalten und darin von der Berechenbarkeit der Dinge zwischen Himmel und Erde gesprochen, die in seinen Augen eine „Entzauberung der Welt“ zur Folge hatte. Leider ist Max Weber schon 1920...