Gesundheit A-Z
Harnwegsinfektion
HWImeist bakterielle Entzündung der Harnwege. Die Keimeinschleppung in den Harntrakt erfolgt entweder auf dem Blut- oder Lymphweg oder direkt über die Harnwege als aufsteigende Infektion, z. B. nach Anwendung eines Blasenkatheters. Harnwegsinfektionen treten gehäuft bei Patienten mit Harnstau, Zuckerkrankheit oder Abwehrschwäche auf. Frauen sind wegen ihrer kürzeren Harnröhre häufiger betroffen als Männer. Eine Entzündung der unteren Harnwege äußert sich in häufigem und schmerzhaftem Wasserlassen. Eine Entzündung des Nierenbeckens zeichnet sich durch heftige Flankenschmerzen, Fieber und starke Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes aus (Pyelonephritis). Eine Harnwegsinfektion wird durch das Vorhandensein von Entzündungszellen und Bakterien im Urin nachgewiesen. Die Therapie besteht in der Gabe von Antibiotika und reichlicher Flüssigkeitszufuhr.
Wissenschaft
Der Schutz der Ozeane
Lange Zeit hielt man die Weltmeere für unverwundbar – doch das sind sie nicht. Die UN-Dekade für Meeresforschung soll den Einigungsprozess der Weltgemeinschaft über Schutzmaßnahmen unterstützen. Von RAINER KURLEMANN Die Ozeane sind das gemeinsame Erbe der Menschheit. Diese Feststellung steht etwas versteckt in Artikel 136 der...
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...
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