Lexikon
Rückfallfieber
Rekurrensfieber; Febris recurrensfieberhafte, anzeigepflichtige Infektionskrankheiten, die durch Bakterien (Borrelien) hervorgerufen werden. Läuse übertragen ein nur noch in kälteren Gegenden Afrikas (besonders Äthiopien), Asiens und Südamerikas vorkommendes Rückfallfieber (Erreger: Borrelia recurrentis), während die Erreger der anderen Formen von Zecken übertragen werden und in den warmen Gebieten Afrikas, Süd- und Zentralasiens, Amerikas und im Vorderen Orient auftreten. Nach einer Inkubationszeit von 4–7 (3–12)·Tagen kommt es zu hohem Fieber (41 °C), das mit fieberfreien Intervallen abwechselt und von Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen sowie Leber- und Milzvergrößerung begleitet wird. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Rückfallfieber hinterlässt keine dauernde Immunität.
Wissenschaft
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Seine geologische Frühzeit verlief turbulenter als bisher gedacht: Als sich der junge Mond von der Erde entfernte, geriet er in eine Phase heftigen Vulkanismus. Das hat Konsequenzen für die Ermittlung des lunaren Alters. von THORSTEN DAMBECK Bei lange vergangenen Ereignissen kann man sich schon mal irren. Als gegen Mitte des 19....
Wissenschaft
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Der Schifffahrtsbranche mangelt es an Nachwuchs. Daher sollen teilweise oder vollständig autonome Systeme ans Steuerruder. Forscher versprechen sich davon auch ein Plus an Sicherheit. von TIM SCHRÖDER Die „Watertruck XIII“ ist ganz allein unterwegs. Schnurgerade zieht der stahlblaue Schubkahn seine Bahn im Gent-Ostende-Kanal in...