Lexikon
Schultergürtel
der der Aufhängung der vorderen Extremitäten (im Schultergelenk) dienende vordere Gliedmaßengürtel der vierfüßigen Wirbeltiere; besteht aus ursprünglich drei paarigen Knochen: Schulterblatt (Scapula), Schlüsselbein (Clavicula) und Rabenbein (Coracoid). Bei den Vögeln ist der Schultergürtel besonders fest, da Schlüsselbein und Rabenbein zu einem einheitlichen Knochen (Furcula) verwachsen sind. Bei den höheren Säugern ist das Rabenbein zu einem Fortsatz am Schulterblatt (Processus coracoideus) zurückgebildet, der Schultergürtel wird von Schulterblatt und Schlüsselbein gebildet. In einigen Fällen kann auch das Schlüsselbein fehlen (z. B. Huftiere).
Wissenschaft
Weltraumbier, Betonmischer im All und tote Froscheier
In der Nähe von Luzern gibt es ein spezielles Labor: Es macht Experimente weltraumtauglich und begleitet ihre Realisierung im All. von ALEXANDRA VON ASCHERADEN In gut 400 Kilometer Höhe umkreist die Internationale Raumstation (ISS) mit 27.600 Kilometer pro Stunde die Erde. Sie ist so groß wie ein Fußballfeld. Obwohl international...
Wissenschaft
Wie sich das Gedächtnis im Schlaf regeneriert
Nacht für Nacht rekapituliert unser Gehirn, was wir am Tag gelernt haben. Eine Studie zeigt nun, wie die Aktivität der Nervenzellen dabei reguliert wird. Demnach sorgt eine zuvor wenig erforschte Region des Hippocampus dafür, dass besonders aktive Neuronen phasenweise gehemmt werden. Fehlt dieser Ausgleich, kann sich das Gehirn...