Lexikon
Spieltheorie
von J. von Neumann entwickelte Theorie, die die mathematischen Zusammenhänge für optimales Verhalten (Strategie) in Wettbewerbssituationen, kurz mathematische Spiele genannt, behandelt. Im Gegensatz zu reinen Glücksspielen, wie etwa dem Roulette, hängt der Ausgang von strategischen Spielen ausschließlich oder zumindest zum Teil von dem Verhalten aller Spieler ab. Jede mögliche Aktion führt zu einer Bewertung des Spielresultates, die den Gewinn oder Verlust des Spiels misst. Eine Auszahlungs- oder Gewinnfunktion legt für jeden Spieler Pi in Abhängigkeit von seiner gewählten Aktion (Strategie) die mögliche Auszahlung Ai fest; ist in einem n-Personenspiel die Summe über alle Auszahlungen gleich Null, so nennt man das Spiel ein Nullsummenspiel. Das Ziel der Spieltheorie ist es vor allem, die für einen Spieler optimale Strategie mit dem höchsten Gewinn zu finden. Die Spieltheorie findet u. a. in vielen Fragen der Wirtschaftswissenschaften und auch der militärischen Planung Anwendung.
Wissenschaft
Das Universum in der Wurmkiste
Hatten Sie schon mal das Vergnügen mit einem Schleimpilz? Nein, das ist ausnahmsweise nicht sarkastisch gemeint. Ein Schleimpilz ist keine ungustiöse und unangenehme Erkrankung der Schleimhäute, sondern eine faszinierende Kreatur, die eigentlich sehr schön anzusehen ist. Tatsächlich handelt es sich bei einem Schleimpilz auch gar...
Wissenschaft
Das Ringen um die Krone der KI
Ist Europa beim Boom der Künstlichen Intelligenz abgehängt? Ganz im Gegenteil: Neue Entwicklungen bei KI-Robotern und dem Einsatz von KI in der Industrie eröffnen große Chancen, vor allem für innovative Unternehmen in Deutschland. von ULRICH EBERL Dass einer der wichtigsten Unternehmenslenker der USA europäischen und insbesondere...