Lexikon

Systẹmtheorie

1. als allgemeine Systemtheorie eine interdisziplinär ausgerichtete Formalwissenschaft, die unter dem Analogieaspekt der Systeme nach Prinzipien sucht, die für alle Realwissenschaften generell gelten und die Herstellung einer „Einheit der Wissenschaft“ möglich machen; 2. als Systemforschung eine Forschungsrichtung, die sich mit dem Verhalten, dem inneren Aufbau, der Entwicklung (Systemdynamik) und dem wechselseitigen Zusammenhang von Systemen befasst und Systemanalyse als die Untersuchung konkreter physikalischer, biologischer, soziologischer sowie ökonomischer Systeme einschließt. – Die Systemtheorie propagiert als Gegenbewegung gegen die zunehmende Spezialisierung der Wissenschaften das „systemische Denken“, das als „Denken in Systemen“ Sachverhalte als Systeme und diese wiederum als vernetzte Teile eines oder mehrerer anderer Systeme begreift.
Wissenschaft

In aller Freundschaft

Studien zufolge leben wir länger, sind glücklicher und gesünder, wenn wir Freunde haben. Was braucht es für eine gute Freundschaft? von DANIELA LUKAßEN-HELD Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, Stan Laurel und Oliver Hardy oder Ernie und Bert: allesamt Beispiele für große...

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Wissenschaft

Inmitten von reichlich Sauerstoff erstickt

Wie bereits kleinste Mengen Kohlenmonoxid unser Atmungssystem sabotieren, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wir alle müssen unser Leben lang atmen, Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. Nur so bekommen wir genügend Sauerstoff in die Lungen, der dann mit dem Blutstrom zu den vielen Billionen Zellen unseres Körpers befördert wird. Dort...

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