Lexikon
tätowieren
Bilder und Muster durch Einbringen von Farbstoff unter die Haut erzeugen. Bereits die Antike kannte diese Form der dauerhaften Körperverzierung zu kultischen Zwecken oder als Strafe; Urchristen und Pilgern galten in die Haut eingeritzte Zeichen als Erkennungs- und Erinnerungsmerkmale. Das Wort selbst fand erst im 18. Jahrhundert Eingang in die deutsche Sprache, als durch die Entdeckungsreisen die Tätowierungen der Südseevölker in Europa bekannt wurden und dieser Brauch damit neuen Aufschwung nahm; tatauieren. Die Tätowierungen bestanden lange Zeit überwiegend aus Liebes-, Freundschafts- oder Berufssymbolen, heute dienen sie in erster Linie als Schmuck.
Wissenschaft
Atomkern fotografiert
Ein schwer zu beobachtender Gammazerfall enthüllt Details über die Gestalt von Atomkernen. von DIRK EIDEMÜLLER Üblicherweise stellt man sich Atomkerne kugelrund vor. Aber einige Atomkerne sind ein wenig wie ein Diskus oder Rugbyball verformt. Allerdings sind die Kerne so winzig, dass es schwierig ist, genauere Aussagen über ihre...
Wissenschaft
Tanzendes Gold
Licht bringt Elektronen zum Schwingen. Wenn man diesen Effekt geschickt nutzt, könnte das den Wirkungsgrad von Katalysatoren und Solarzellen verbessern – und die Welt dadurch klimafreundlicher machen. von KATJA MARIA ENGEL Normalerweise beschießt Holger Lange seine Proben mit einem Laser. Doch als er sie einmal in einem...
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