Lexikon
Tiạmat
[
babyl., „Meer“
]in der babylon. Mythologie das salzhaltige Meer als Gemahlin des (unterirdisch gedachten) Süßwassermeers Apsu, mit dem sie einen Urozean bildet. T. wird von Marduk bekämpft u. getötet: Ihren Leib teilt er u. bildet aus der einen Hälfte die Himmelswölbung u. aus der anderen die Erde.
Wissenschaft
Ur-Reptilien schon vor 355 Millionen Jahren
In Australien haben Forschende fossile Klauenabdrücke entdeckt, die ein neues Licht auf die Evolution der Landwirbeltiere werfen. Demnach entstand die Tiergruppe der Amnioten, zu der Reptilien, Vögel und Säugetiere zählen, wahrscheinlich mindestens 35 Millionen Jahre eher als angenommen. Untermauert wird der Befund von weiteren...
Wissenschaft
Nicht im Gleichgewicht
Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...
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