Lexikon
Timesharing
Datenverarbeitung
Betriebsform, die ein Rechnersystem vielen Benutzern gleichzeitig zugänglich macht. Dem einzelnen Benutzer wird der Rechnerkern des Rechnersystems jeweils für eine kurze Zeit (im Millisekundenbereich) zur Verfügung gestellt. Da dies sehr oft und schnell hintereinander geschieht, entsteht beim einzelnen Benutzer der Eindruck, das Rechnersystem ununterbrochen benutzt zu haben. Die Zuteilung der Zeitintervalle geschieht entweder gleichmäßig oder über den Benutzern zugeordnete Prioritäten. Da den Benutzern nicht nur der Rechnerkern, sondern auch der Schnellspeicherbereich zur Verfügung gestellt werden muss, können nur kleine Teile der Programme im Schnellspeicher geladen sein. Wird ein nicht geladenes Teil benötigt, so wird es automatisch von einem Plattenspeicher geladen. Dieses Verfahren heißt Paging.
Wissenschaft
Neuer Wirkstoff gegen multiresistente Pilze
Infektionen mit multiresistenten Pilzen sind eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit. Nun haben Forschende einen bakteriellen Wirkstoff entdeckt, der womöglich Abhilfe schaffen könnte: Die Substanz namens Mandimycin greift die Membran der Pilzzellen mit einem zuvor unbekannten Mechanismus an und umgeht dadurch...
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...