Lexikon
Updike
[
ˈʌpdaik
]John (Hoyer), US-amerikanischer Schriftsteller, * 18. 3. 1932 Shillington, Pa.; † 27. 1. 2009 Beverly, Mass.; schrieb satirisch-gesellschaftskritische Romane mit subtiler Charakterdarstellung und zeitgeschichtlichen Bezügen. Seinen größten Erfolg erzielte Updike mit seinen „Rabbit“-Romanen („Hasenherz“ 1960, deutsch 1962; „Rabbit in Ruhe“ 1990, deutsch 1992; „Rabbit, eine Rückkehr“ 2001, deutsch 2002), in denen er den Lebensweg des amerikanischen Antihelden Harry Angstrom schilderte und gleichzeitig eine Milieubeschreibung einer durchschnittlichen amerikanischen Stadt im Wandel bot. Große Popularität errang auch sein Roman „Die Hexen von Eastwick“ 1984, deutsch 1985, der 1987 verfilmt wurde. Weitere Romane: „Das Gottesprogramm“ 1986, deutsch 1988; „Brasilien“ 1994, deutsch 1996; „Landleben“ 2004, deutsch 2006; „Die Witwen von Eastwick“ 2008, deutsch 2009.
Updike, John
John Updike
© Corbis/Bettmann/UPI
- Erscheinungsjahr: 1960
- Veröffentlicht: USA
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Hasenherz
- Original-Titel: Rabbit Run
- Genre: Roman
John Updikes (* 1932, † 2009) Roman »Hasenherz« ist die Geschichte des jungen Harry Angstrom, dessen Erfolgsvorstellungen in einem ereignislosen Kleinstadtleben von seinen früheren Spitzenleistungen als Sportstar seiner High School herrühren. Er versucht aus der Enge auszubrechen, läuft jedoch vor sich davon und findet auch in flüchtigen sexuellen Abenteuern keine Erfüllung.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1962.
- Erscheinungsjahr: 1986
- Veröffentlicht: USA
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Das Gottesprogramm
- Original-Titel: Rogers Version
- Genre: Roman
Der für die Darstellung sexueller Freizügigkeit bekannte John Updike (* 1932, †*2009) greift in dem Roman »Das Gottesprogramm« sein zentrales Thema, die Erotik, wieder auf. Der Theologieprofessor Lambert treibt mit seinen Studenten »metaphysische Possen« und betrügt seine Frau mit seiner Nichte Vera. Da begegnet ihm Dale Kohler, ein junger Student, der sich vorgenommen hat, die Existenz Gottes mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung – das »Gottesprogramm« – zu beweisen. Die Männer treten zum theologischen und erotischen Duell an, denn Dale beginnt gleichzeitig ein Verhältnis mit Lamberts Frau. Am Ende bleibt offen, ob all diese Ereignisse nicht lediglich in der Fantasie des frustrierten Professors stattgefunden haben, der sich so aus der Sackgasse seines Lebens gedanklich herauszumanövrieren versucht.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1988.
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