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Usurptor

[
lateinisch
]
der unter Verletzung bisher geltender Legitimitätsvorstellungen, insbesondere durch Revolution oder Putsch (Usurpation) zur Herrschaft gelangte Machthaber. Heute wird als Usurpator nur noch derjenige bezeichnet, der sich unter Bruch der Verfassung durch militärische Gewalt in den Besitz der Macht gesetzt hat (z. B. die Militärregimes 1967 in Griechenland und 1973 in Chile).

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