Lexikon
Vedạnta
[der; sanskritisch, Ende des Veda]
zunächst Bezeichnung der Upanishaden; später eines der 6 Systeme der hinduistischen Philosophie, in dem die Upanishaden-Lehre neu interpretiert wird. Der älteste systematisch-philosophische Text des Vedanta sind die Brahmasutras des Badarayana (2. oder 3. Jahrhundert n. Chr.). Die beiden Formen des Vedanta sind Advaita-Vedanta („Zweitlosigkeit-Vedanta“) und Dwaita-Vedanta („Zweiheits-Vedanta“). Ersterer vertritt die monistische Lehre von der restlosen Einheit aller Realität und wurde besonders von Shankara entwickelt. Der Dwaita-Vedanta behauptet die Verschiedenheit von Gott und Welt; Hauptvertreter waren Ramanuja und Madhva.
Wissenschaft
Starke Frauen und Mini-Männchen
Knochenfresser-Würmer leben in einem extremen Matriarchat. Forschende haben nun erstmals ein Rätsel ihrer Fortpflanzung gelöst. von KATJA MARIA ENGEL Als der erste Osedax auf dem Meeresboden entdeckt wird, ist das ein reiner Zufall. Der Meeresforscher Robert C. Vrijenhoek war vor der Küste Kaliforniens eigentlich auf der Suche...
Wissenschaft
Nanopartikel verstärken desinfizierende Wirkung von Essig
Seit Jahrhunderten gilt Essig als Hausmittel für die Versorgung von Wunden. Die Säure schafft ungünstige Lebensbedingungen für Bakterien und kann dadurch Wundinfektionen bekämpfen. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Wirkung durch Nanopartikel verstärken lässt: Kombinierten die Forschenden schwache Essigsäure mit Nanopartikeln...