Lexikon

Volksbrauch

Brauch
auf den Normen einer sozialen Gruppe oder Schicht, einer Teil- oder Gesamtkultur beruhendes, nicht schriftlich fixiertes Handlungsmuster, dessen Nichtbeachtung zumindest auffällt, schlimmstenfalls negativ sanktioniert (bestraft) wird. Der Volksbrauch entlastet von individuellen Überlegungen zum „richtigen“ Verhalten; er ist termin- (z. B. Fastnacht, Weihnachten) oder sachorientiert (z. B. Hochzeit, „Einstand“, Gruß und Anrede) oder beides. Während sich die Volkskunde früher vor allem für seine mythischen Ursprünge interessierte und die Überlieferungsdauer der Formen betonte (Tradition), wendet sie sich in neuerer Zeit mehr seiner Funktion zu. Über das Verhältnis zwischen Sitte und Brauch besteht keine einheitliche Meinung; teils sieht man begriffliche Unterschiede (z. B. Sitte als Norm, Brauch als zugehörige Form), teils verwendet man die Begriffe synonym. Gewohnheiten werden meist als individuelle Gegenstücke zu den Bräuchen gesehen.
Wissenschaft

Geladene Aktivkohle könnte CO₂ einfangen

Weniger Freisetzung ist angesagt, doch im Kampf gegen den Klimawandel könnte auch eine aktive Beseitigung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sinnvoll sein. Nun hat ein Forschungsteam eine Methode entwickelt, die eine praktikable Beseitigung von Kohlendioxid direkt aus der Luft ermöglichen könnte. Als wiederverwendbarer „...

Albatross
Wissenschaft

Atemtrakt unterstützt Gleitflug bei Vögeln

Wenn Vögel durch die Luft gleiten, halten sie ihre Flügel teils über viele Stunden ausgebreitet. Eine spezielle Struktur ihres Atemtrakts hilft ihnen dabei, die erforderliche Muskelkraft zu reduzieren. Zwei luftgefüllte Säcke ziehen sich dafür bis zwischen die Flügelmuskeln und stabilisieren die ausgebreitete Haltung der Flügel....

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