Lexikon
Wạgrien
holsteinische Landschaft zwischen Kieler und Lübecker Bucht, benannt nach den slawischen Wagriern (Obodriten), die das Gebiet ab ca. 600 n. Chr. besetzten. Ihr Zentrum war Oldenburg (Holstein), wo König Otto I. 948/968 ein Missionsbistum gründete. Seit dem Slawenaufstand von 983 gehörte Wagrien wieder zum Obodritenreich. 1138/39 eroberte der Graf von Holstein Heinrich von Badwide das Land. 1142 trat er Wagrien an den neuen Holsteiner Grafen Adolf II. von Schauenburg († 1164) ab. 1149 wurde das Bistum Oldenburg wieder gegründet. (Schleswig-Holstein).
Wissenschaft
Ab durch die Röhre
Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...