Lexikon
Wạgrien
holsteinische Landschaft zwischen Kieler und Lübecker Bucht, benannt nach den slawischen Wagriern (Obodriten), die das Gebiet ab ca. 600 n. Chr. besetzten. Ihr Zentrum war Oldenburg (Holstein), wo König Otto I. 948/968 ein Missionsbistum gründete. Seit dem Slawenaufstand von 983 gehörte Wagrien wieder zum Obodritenreich. 1138/39 eroberte der Graf von Holstein Heinrich von Badwide das Land. 1142 trat er Wagrien an den neuen Holsteiner Grafen Adolf II. von Schauenburg († 1164) ab. 1149 wurde das Bistum Oldenburg wieder gegründet. (Schleswig-Holstein).
Wissenschaft
KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile
Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...
Wissenschaft
Der Nocebo-Effekt
„Der Glaube versetzt Berge“ lautet ein Sprichwort – und tatsächlich hat das, was man erwartet, oft einen erheblichen Einfluss auf das, was geschehen wird. Warum das auch in der Medizin so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Ein Patient, der von einem Medikament oder einer Heilmethode überzeugt ist, gesundet schneller als einer,...