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LEXIKON

Oldenburg

ehemaliges Land des Deutschen Reiches, 5396 km2, 582 000 Einwohner (1939); Hauptstadt Oldenburg; reichte von der Nordseeküste bis zu den Dammer Bergen. Kernland war die Grafschaft Oldenburg mit der Burg Oldenburg (Ersterwähnung 1108). Nach dem Aussterben des Grafenhauses fiel Oldenburg 1667 an Dänemark. 1773 wurde es unter dem Haus Holstein-Gottorp wieder selbständig, 1777 Herzogtum. 18101813 war es französisch, 1815 wurde es nach mehrfacher Gebietserweiterung Großherzogtum. 1871 trat es dem Deutschen Reich bei; 1918 wurde es Freistaat, 1946 Verwaltungsbezirk (1978 aufgelöst) des neuen Landes Niedersachsen.
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