Lexikon
Walser, Martin: Ehen in Philippsburg
- Erscheinungsjahr: 1957
- Veröffentlicht: Bundesrepublik Deutschland und DDR
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Ehen in Philippsburg
- Genre: Roman
Für »Ehen in Philippsburg«, seinen ersten Roman, erschienen bei Suhrkamp in Frankfurt am Main, erhält der Rundfunk- und Fernsehregisseur Martin Walser (* 1927), der hier an die realistische Erzähltradition des frühen Heinrich Mann anknüpft, den Hermann-Hesse-Preis 1957. Das Thema, das Walser aufgreift, ist auch für seine folgenden Romane von Bedeutung: Die Gefahr der Korrumpierung eines jungen Intellektuellen durch die verlockenden Angebote der Gesellschaft. Die Verquickung von Geschäft, Kunst und Sex wird durch die Schilderung der Vorgänge in der Oberschicht einer deutschen Stadt sichtbar gemacht. Wer sich dem von der Gesellschaft vorgeschriebenen Kodex nicht unterwirft, wer nicht »mitmacht«, wer sein Handeln nicht durch rücksichtslosen Egoismus, durch Betrug, Heuchelei und gewissenloses Karrierestreben bestimmen lässt, geht unter.
Wissenschaft
Einzelgänger-Planeten auf der Spur
Sie besitzen planetenähnliche Masse, sind aber nicht an einen Stern gebunden: Das Webb-Teleskop hat sechs neue „Rogue”-Planeten in einem galaktischen Nebel aufgespürt, die Hinweise auf mögliche Bildungsprozesse dieser mysteriösen Einzelgänger-Planeten liefern. Es zeichnet sich demnach ab, dass Himmelskörper, die fünfmal größer...
Wissenschaft
Der Luft zuliebe
Etliche Millionen Passagierflüge pro Jahr verschmutzen die Atmosphäre und schädigen das Klima. Höchste Zeit für einen CO2-neutralen Luftverkehr, meinen Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und erklären den Weg dorthin. von ROLF HEßBRÜGGE Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Designerbabys aus dem Labor
KI ermöglicht tragbares Navi für Blinde
Kindern das Leben retten
Schon Kleinkinder unterscheiden zwischen unwahrscheinlich und unmöglich
Dem skurrilen Sexualparasitismus auf der Spur
Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt