Daten der Weltgeschichte
Ab 450, Angelsächsische Invasion Britanniens
Britannien
Angeln, Sachsen und Jüten setzen vom heutigen Nordwestdeutschland und Dänemark aus nach Britannien über und beginnen mit der Eroberung des Landes. In erbitterten Kämpfen vertreiben sie die keltischen Pikten und Skoten (Schotten), die seit dem Abzug der römischen Truppen (407) das Land beherrschen. Die romanisierten Briten, die sich erst gegen die keltischen Stämme und nun gegen die Eindringlinge vom Kontinent nicht behaupten können, weichen in der Folgezeit nach Schottland und Wales sowie in die nach ihnen benannte Bretagne aus.
Im Steinzeit-Kanu auf großer Fahrt
Schon vor über 30.000 Jahren besiedelten Steinzeitmenschen die abgelegenen japanischen Ryukyu-Inseln. Doch wie konnten sie dorthin gelangen, obwohl die Inselgruppe durch eine der stärksten Meeresströmungen der Welt von anderen Landmassen getrennt ist? Mit Hilfe von experimenteller Archäologie haben Forschende demonstriert, dass...
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...