Lexikon
Wasserstoffbombe
eine Sonderart der Atombombe. Die Explosion entsteht nicht durch Spaltung von schweren Atomkernen, sondern durch die Verschmelzung leichter Kerne (Deuterium und Lithium 6 oder Beryllium), bei der vorwiegend Heliumatome entstehen und viel Energie in Form von Gamma-, Licht- und Wärmestrahlung frei wird. Der physikalische Prozess entspricht der „Verbrennung“ von Wasserstoff zu Helium auf der Sonne. Gezündet wird die Wasserstoffbombe durch eine Plutoniumbombe, durch die 1. viele Neutronen entstehen und weiterreagieren können und 2. genügend Wärme zur Beschleunigung der leichten Atomkerne frei wird. Zwei solche Kerne können nur zusammenkommen, wenn sie mit einer Bewegungsenergie aufeinander treffen, die einer Temperatur von einigen Millionen Grad C entspricht. – Es gibt zwei Arten von Wasserstoffbomben: die flüssige besteht aus Tritium und Deuterium; sie muss tiefgekühlt aufbewahrt werden; die feste besteht aus Lithiumdeuterid (LiD) und ist leicht transportabel.
Wissenschaft
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...
Wissenschaft
Der Friedhof der Raumschiffe
Unbemannte Raumschiffe werden kontrolliert zurück zur Erde gesteuert. Viele davon landen im Meer rund um „Point Nemo“ im Südpazifik. Doch die Objekte dorthin zu navigieren, wo ihr Absturz keine Menschen gefährdet, ist schwierig. Daher proben Forscher das Flugmanöver vorab im Labor. von KATJA MARIA ENGEL Kurz nur, mitten im...