Lexikon

Wolgadeutsche

seit 1763 von Katharina II. an der Wolga angesiedelte Deutsche, die deutsche Sitte und Sprache bewahrten. 1918 bildete die Sowjetregierung eine „Autonome Arbeiterkommune“ der Wolgadeutschen, 1924 die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen. Diese wurde nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 aufgelöst; die Wolgadeutschen wurden wegen angeblicher Kollaboration mit dem Feind nach Zentralasien deportiert. 1964 wurden sie rehabilitiert, doch wurde ihnen die Rückkehr nicht gestattet. Erst in den 1990er Jahren zogen wieder Russlanddeutsche in die Wolgaregion.
Solvay_conference_1927_(group_photograph)_bw.jpg
Wissenschaft

Es begann vor 100 Jahren

1925 fand in Göttingen eine wissenschaftliche Revolution statt. Zufall oder gut vorbereitet? Und warum feiert dieses Jahr die ganze Welt? von ANDREA STEGEMANN Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2025 das „Internationale Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologie“ ausgerufen. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft...

Confused_Senior_Man_With_Dementia_Looking_At_Wall_Calendar
Wissenschaft

Weniger vergessen

Das Alzheimermedikament Lecanemab ist ein Hoffnungsträger. Was es leisten kann – und warum es vor der Therapie auf eine frühzeitige Diagnose ankommt. von TIM SCHRÖDER Lutz Frölich hat jeden Donnerstag Sprechstunde. Alle haben dieselbe Frage, wenn sie Platz genommen haben: Habe ich jetzt Alzheimer oder nicht? „Viele Menschen, die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon