Wahrig Herkunftswörterbuch

springen

mhd.
springen,
ahd.
springan (urspr. „auf, hervorbrechen“) ist außerhalb der
germ.
Sprachfamilie verwandt mit
griech.
spérchesthai „stürmen, eilen“ und geht auf dieselbe
idg.
Wurzel zurück wie das Substantiv Spur; Zus. springenlassen (auch: springen lassen) „ausgeben, spendieren“
[Info]
springen: etwas springenlassen
Wer etwas springenlässt, der gibt Geld für andere aus, spendiert ihnen etwas. Gemeint ist hier ursprünglich die alte Gewohnheit, beim Bezahlen die Geldstücke nicht eben sanft auf den Tisch zu werfen. Dies taten manche, um die Echtheit der Münzen anhand des satten Klangs glaubhaft zu machen. Anderen wiederum ging es darum, auf diese Art zu zeigen, dass sie genug Geld hatten, um die betreffende Ware zu erwerben. Die Redensart verfestigte sich in der davon abgeleiteten Bedeutung „zahlungskräftig, freigebig sein“. Heute ist es aber nicht nur Geld, das man springenlässt, auch andere gekaufte oder selbst produzierte Dinge kann man springenlassen. Allgemein jedoch steht auch heute noch der finanzielle Aspekt im Vordergrund, und das Geld, das so mancher springenlässt, wird nicht selten für karitative Zwecke eingesetzt.
Detektoren, Einstein
Wissenschaft

Wenn Raum und Zeit erzittern

Einsteins revolutionäre Theorie der Schwerkraft, die Allgemeine Relativitätstheorie, beschäftigt noch heute Physiker und Astro-physiker – auch in Deutschland. Zur Leserreise „Einstein & die Gravitation“ im Oktober 2024. von THOMAS BÜHRKE Es war eine wissenschaftliche Sensation, die Physiker am 11. Februar 2016 verkündeten....

Im Eis sind Mammutleichen gut konserviert (Illustration). ©Colossal Biosciences
Wissenschaft

Wiederauferstehung der Tiere

Als Mammut und Beutelwolf ausstarben, hinterließen sie Lücken im Ökosystem. Mit moderner Genchirurgie könnten Forscher Nachbildungen erschaffen.

Der Beitrag Wiederauferstehung der Tiere erschien zuerst auf...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch