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Womit beginnt die Geburt?

Die Eröffnungsphase ist das erste Stadium der Geburt und dauert vom Einsetzen der ersten regelmäßigen Wehen bis zur vollständigen Öffnung des Muttermunds. In dieser Phase tritt der Kopf des Kindes tiefer in das Becken der Mutter hinein. Bei den ersten Wehen kann es durch das Reißen des Schleimpfropfes am Muttermund zu einer leichten Blutung kommen (»Zeichnen«). In diesem ersten Wehenstadium kommt es zur Zurückziehung und Erweiterung des Gebärmutterhalses, bis Gebärmutter und Vagina eine Art durchgehenden Trichter formen, der als Geburtskanal bezeichnet wird. Aufgrund von zu schwachen oder ungenügenden Wehen kann sich die Eröffnungsphase über eine beträchtliche Zeit hinziehen.

Bei etwa 10 bis 20 Prozent der Frauen beginnt die Geburt mit dem vorzeitigen Blasensprung. In diesem Fall stellen sich die Wehen erst nach dem Abgang des Fruchtwassers ein. Gegen Ende der Eröffnungsphase werden die Wehen stärker und folgen rascher aufeinander. Schließlich dauern sie etwa 45 bis 60 Sekunden und folgen im Abstand von zwei bis drei Minuten aufeinander. In diesem Stadium erscheinen sie schon fast als kontinuierliche Wehen.

Ostsee, Weltkriegsmunition
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Explosive Altlasten

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wilde Pferde
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Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten

Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...

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