Wissensbibliothek
Welche Nadelbäume produzieren essbare Samen?
Verschiedene Kieferngewächse. Am bekanntesten sind hierzulande sicherlich die Pinienkerne. Sie stammen von der 15–20 Meter hohen Pinie (Pinus pinea), die im gesamten Mittelmeerraum, Kleinasien und auf den Kanarischen Inseln wächst und an ihrer schirmförmigen Krone leicht zu erkennen ist. Schon die alten Römer kultivierten die Pinie wegen ihrer essbaren Samen, die sie gerne in Honig einlegten. Die Italiener nennen sie »Pinoli«, stellen Süßigkeiten daraus her oder fügen sie geröstet Pastagerichten bei. Ähnlich wie Pinienkerne schmecken die Kerne der Zirbelkiefer oder Arve (Pinus cembra), die in den Alpen bis an die Baumgrenze emporsteigt. Zirbelnüsse dienten im Alpenraum früher als Nahrungsmittel.
Die in den westlichen USA und in Mexiko heimische Zuckerkiefer (Pinus lambertiana), die stattliche 55 Meter erreicht, liefert nicht nur essbare Samen, sondern auch einen Zuckerersatz. Wird der Stamm der Bäume verletzt, scheiden sie eine zuckerhaltige Masse aus, das »kalifornische Manna«, das den nordamerikanischen Indianerstämmen einst als Süßstoff diente.
Wer ist der bessere Möbelschlepper – Mensch oder Ameise?
Ameisen sind für ihr kollektives, koordiniertes Trageverhalten und ihre Intelligenz bekannt. Aber sind sie einzeln oder in der Gruppe schlauer? Das haben Forscher in einem Experiment getestet. Demnach finden Ameisen als Kollektiv bessere Lösungen für ein Problem als alleine. Sie manövrieren einen sperrigen Gegenstand effektiver...
Der Ruf der Orcas
Schon seit Jahrzehnten versuchen Forscher, die Kommunikation der sozialen und intelligenten Schwertwale zu entschlüsseln. Künstliche Intelligenz könnte jetzt die entscheidenden Weichen stellen. von BETTINA WURCHE Vor dem Bug der „Tomorrow“ schwimmt eine Orca-Familie eng beieinander. Die Köpfe der schwarz-weißen Wale durchstoßen...