Wissensbibliothek
Welche Nadelbäume produzieren essbare Samen?
Verschiedene Kieferngewächse. Am bekanntesten sind hierzulande sicherlich die Pinienkerne. Sie stammen von der 15–20 Meter hohen Pinie (Pinus pinea), die im gesamten Mittelmeerraum, Kleinasien und auf den Kanarischen Inseln wächst und an ihrer schirmförmigen Krone leicht zu erkennen ist. Schon die alten Römer kultivierten die Pinie wegen ihrer essbaren Samen, die sie gerne in Honig einlegten. Die Italiener nennen sie »Pinoli«, stellen Süßigkeiten daraus her oder fügen sie geröstet Pastagerichten bei. Ähnlich wie Pinienkerne schmecken die Kerne der Zirbelkiefer oder Arve (Pinus cembra), die in den Alpen bis an die Baumgrenze emporsteigt. Zirbelnüsse dienten im Alpenraum früher als Nahrungsmittel.
Die in den westlichen USA und in Mexiko heimische Zuckerkiefer (Pinus lambertiana), die stattliche 55 Meter erreicht, liefert nicht nur essbare Samen, sondern auch einen Zuckerersatz. Wird der Stamm der Bäume verletzt, scheiden sie eine zuckerhaltige Masse aus, das »kalifornische Manna«, das den nordamerikanischen Indianerstämmen einst als Süßstoff diente.
Mit Hopfen, Flachs und Pilz-Myzel
Die Bauwirtschaft gehört zu den größten Klimasündern. Der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen könnte das ändern. von HARTMUT NETZ Dass man mit Hopfen Bier braut, hat Tradition. Dass die krautige Kletterpflanze auch als Baustoff taugt, ist neu. Die zunächst als Scherz gemeinte Idee kam zwei Münchner Studenten beim gemeinsamen...
Lichtkrümmung als Sternenwaage
Erstmals wurde die Masse eines isolierten Weißen Zwergs gemessen – anhand der Deformation seiner Raumzeit ringsum.
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