Daten der Weltgeschichte
692
Byzanz
Papst gegen Kaiser: Kaiser Justinian II. fordert die Auslieferung von Papst Sergius I., weil dieser die Beschlüsse der Trullanischen Synode von 691 nicht anerkennt. Auf dieser Synode sind die kirchlichen Gewohnheiten der (Ost-) Kirche geregelt worden, ohne dass dabei Rücksicht auf die Ansprüche Westroms (Vorrang des Papstes) genommen wurde. Die Militärs in Rom und Ravenna kommen dem Befehl des Kaisers jedoch nicht nach: In Italien genießt der Papst ein weit höheres Ansehen als der byzantinische Kaiser.
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...