Wissensbibliothek
Was passiert mit den entstandenen Nahrungsmolekülen?
Glucose und andere Einfachzucker, Aminosäuren und die Spaltprodukte der Nukleinsäuren gelangen über die Saumzellen des Dünndarmepithels in deren Blutkapillarnetz und mit dem Blut über die Leberpfortader in die Leber, wo sie weiterverarbeitet werden. Fettsäuren und Monoglyceride verbinden sich mit Gallensäuren, Cholesterin und Eiweißen und bilden Molekularverbände, genannt Mizellen. Diese stellen einen Kontakt zwischen den gespaltenen Fettbausteinen und der Oberfläche der Epithelzellen her. Fettsäuren und Monoglyceride gehen aus den Mizellen in die Epithelzellen der Dünndarmzotten über, wo sie wieder zu Triglyceriden zusammengesetzt werden. Diese gelangen in die Lymphgefäße der Darmzotten. Von dort werden sie über größere Lymphgefäße in den Blutkreislauf eingeleitet.
Auch Mineralien wie Eisen und Kalzium und die meisten wasserlöslichen Vitamine gehen in das Blutkapillarnetz der Dünndarmzotten über. Das Vitamin B12 kann allerdings nur mithilfe des vom Magen gebildeten Intrinsic factor resorbiert werden. Die fettlöslichen Vitamine lösen sich in den Mizellen auf und werden zusammen mit den Fettsäuren resorbiert.
Anpassung der Arten
Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.
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Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst
Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...