Lexikon

Zentrifụge

[
lateinisch
]
ein Gerät zum Trennen von Gemischen aus flüssigen, festen und gasförmigen Bestandteilen mit Hilfe der Fliehkraft (Zentrifugalkraft). Hauptbestandteil ist ein meist zylindrisches Gefäß, das durch einen Elektromotor in rasche Umdrehung versetzt wird. Zum Trennen von flüssigen und festen Stoffen dienen Trommelzentrifugen mit einer siebartigen Lochung der Trommel, durch die die Flüssigkeit herausgeschleudert wird (Wäscheschleuder, Saftzentrifuge). Tellerzentrifugen trennen Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte durch mehrere übereinander angebrachte konische Schleuderbleche (Teller), auf die das Flüssigkeitsgemisch geleitet wird (z. B. Milch, Blut). Flaschenzentrifugen werden in Labors verwendet. Bei ihnen befindet sich das Trenngut in mehreren flaschenartigen Behältern, die um eine senkrechte Welle rotieren. Ultrazentrifuge.
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