Lexikon
Zentrifụge
[
lateinisch
]ein Gerät zum Trennen von Gemischen aus flüssigen, festen und gasförmigen Bestandteilen mit Hilfe der Fliehkraft (Zentrifugalkraft). Hauptbestandteil ist ein meist zylindrisches Gefäß, das durch einen Elektromotor in rasche Umdrehung versetzt wird. Zum Trennen von flüssigen und festen Stoffen dienen Trommelzentrifugen mit einer siebartigen Lochung der Trommel, durch die die Flüssigkeit herausgeschleudert wird (Wäscheschleuder, Saftzentrifuge). Tellerzentrifugen trennen Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte durch mehrere übereinander angebrachte konische Schleuderbleche (Teller), auf die das Flüssigkeitsgemisch geleitet wird (z. B. Milch, Blut). Flaschenzentrifugen werden in Labors verwendet. Bei ihnen befindet sich das Trenngut in mehreren flaschenartigen Behältern, die um eine senkrechte Welle rotieren. Ultrazentrifuge.
Wissenschaft
Ein Neustart fürs Immunsystem
CAR-T-Zellen könnten die Rheumatologie revolutionieren: Aktuell kommen sie für schwerkranke Patienten infrage, bei denen Standardtherapien versagen. von JULIETTE IRMER Jahrzehntelang bedeutete die Therapie einer schweren rheumatischen Autoimmunerkrankung für Patienten vor allem eines: das Immunsystem dauerhaft zu dämpfen....
Wissenschaft
Neue Art der Symbiose in der Tiefsee
Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...