Wissensbibliothek

Wo lebte Kandinsky?

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs musste Kandinsky 1914 Deutschland verlassen und fand in Russland Anschluss an die Konstruktivisten. Enttäuscht von den politischen Entwicklungen ging er 1922 als Lehrer ans Bauhaus nach Weimar. Immer noch beschäftigte ihn der Charakter von Farben und Formen und er machte Umfragen unter den Studenten über Fragen wie »Welche Farbe hat ein Quadrat?« Die Bilder der Bauhauszeit waren Weiterentwicklungen seiner früheren Kompositionen aus Formen und Farbklängen, aber viel klarer und grafischer als zuvor.

1933 trieben Kandinsky die politischen Verhältnisse ins Exil nach Paris. Dort setzte er sich am Ende seines künstlerischen Schaffens mit dem Surrealismus seiner Freunde Joan Miró und Hans Arp auseinander.

Wissenschaft

Nacht-Beleuchtung verhärtet Insektenfutter

Der ökologische Schaden von künstlicher Nacht-Beleuchtung kann vielschichtig sein, verdeutlicht eine Studie: Im nächtlichen Licht von Straßenlaternen entwickeln Bäume demnach vergleichsweise harte Blätter, die von Insekten offenbar weniger gefressen werden. Dieser Effekt könnte die Grundlage der Nahrungskette in...

Irdischer Trabant: Heute beträgt die – aufgrund seiner elliptischen Bahn schwankende – Entfernung des Mondes 363.300 bis 405.500 Kilometer. Das war nicht immer so, denn der Abstand vergrößert sich seit Milliarden von Jahren. Das Foto machte NASA-Astronaut Jeff Williams an Bord der Internationalen Raumstation am 18. August 2016 rund 400 Kilometer über dem Atlantik.
Wissenschaft

Als die Tage kürzer waren

In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...

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