Lexikon

Zwergplaneten

von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) am 24. 8. 2006 definierte Klasse von Himmelskörpern des Sonnensystems. Zwergplaneten sind danach nicht selbstleuchtende Himmelskörper, die nach den Keplerschen Gesetzen auf ellipsenförmigen Bahnen die Sonne umlaufen, die ausreichend Masse haben, um durch ihre eigene Schwerkraft eine annähernd kugelförmige Gestalt anzunehmen, die jedoch im Unterschied zu den Planeten die Umgebung ihrer Umlaufbahn nicht von anderen Objekten freigeräumt haben. Die ersten drei Zwergplaneten sind Pluto, der seinen Planetenstatus verlor, die bislang als größter Planetoid geltende Ceres und das transneptunische Objekt (TNO) Eris.
Am 11. Juni 2008 führte die IAU die Bezeichnung Plutoiden für alle Zwergplaneten ein, deren Umlaufbahn außerhalb der Neptunbahn verläuft.
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Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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