Lexikon
Zyklothymie
[
griechisch
]nach E. Kretschmer die dem pyknischen Körperbau zugehörige normale Temperamentsart (Gegensatz: Schizothymie), die durch leichten Wechsel zwischen Heiterkeit und Traurigkeit (diathetische Proportion), schwingende Temperamentskurve (behäbig-beweglich) und im Allgemeinen natürliche, reizentsprechende Psychomobilität gekennzeichnet ist. Der Zyklothymiker ist tatkräftig, derb, humorvoll, sinnenfroher Genießer, menschenfreundlich. – Den Grenz- und Übergangszustand von der Zyklothymie zur manisch-depressiven Psychose bezeichnet Kretschmer als zykloid. Konstitution.
Wissenschaft
Wie sich das Immunsystem verjüngen lässt
Für die Reifung der T-Zellen des Immunsystems ist normalerweise der Thymus zuständig. Dieses Organ schrumpft und schwächelt jedoch mit zunehmendem Alter. Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie die Leber einen Teil seiner Aufgaben im Alter übernehmen kann. An Mäusen demonstrierte das Team, dass eine mRNA-Impfung die Leber...
Wissenschaft
»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«
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