Lexikon

Zyklothymie

[
griechisch
]
nach E. Kretschmer die dem pyknischen Körperbau zugehörige normale Temperamentsart (Gegensatz: Schizothymie), die durch leichten Wechsel zwischen Heiterkeit und Traurigkeit (diathetische Proportion), schwingende Temperamentskurve (behäbig-beweglich) und im Allgemeinen natürliche, reizentsprechende Psychomobilität gekennzeichnet ist. Der Zyklothymiker ist tatkräftig, derb, humorvoll, sinnenfroher Genießer, menschenfreundlich. Den Grenz- und Übergangszustand von der Zyklothymie zur manisch-depressiven Psychose bezeichnet Kretschmer als zykloid. Konstitution.
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