Gesundheit A-Z

Phenylketonurie

erbliche Stoffwechselkrankheit, die in Deutschland bei etwa 50 bis 70 Neugeborenen pro Jahr vorkommt. Den betroffenen Kindern fehlt ein Enzym, das die Aminosäure Phenylalanin in Tyrosin umwandelt, sodass die Serumkonzentration von Phenylalanin und seinen vermehrt gebildeten Abbauprodukten drastisch ansteigt. Unerkannt führt die Phenylketonurie zu geistiger Behinderung, körperlichen Entwicklungsverzögerungen und Krampfanfällen. Wird die Krankheit gleich nach der Geburt mit Hilfe eines Routinenachweisverfahrens (Guthrie-Hemmtest) diagnostiziert und konsequent mit einer phenylalaninarmen Diät und der Zufuhr von Aminosäuren behandelt, entwickeln sich die Kinder weitgehend normal.
Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

Jupiter, Planet, Sonnensystem
Wissenschaft

Jupiters gewaltsame Jugend

Im Zentrum des Gasriesen hat die Raumsonde Juno einen seltsamen Kern entdeckt. Ihre Messungen lassen auf eine brachiale Kollision mit einem anderen Urplaneten schließen. von THORSTEN DAMBECK Er ist der unangefochtene Herrscher unter den Planeten: Jupiter. Mit 318 Erdmassen übertrifft er die gesamte Masse aller anderen planetaren...

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