Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
aufdrängen
auf|drän|gen I.
〈mit Dat. und Akk.〉
jmdm. etwas a.
jmdm. etwas gegen dessen Willen geben;
Syn. aufnötigen;
er hat mir die Blumen, das Geld aufgedrängt; er drängt mir immer wieder seine Hilfe auf
II.
〈refl.〉
sich (jmdm.) a.
1.
〈von Personen〉
jmdm. mit seiner Gesellschaft, seinem Rat usw. lästig fallen
2.
〈von Sachen〉
jmdm. nachdrücklich, wider Willen in den Sinn kommen;
der Gedanke drängte sich mir auf, er könnte etwas Dummes angestellt haben; es drängt sich mir immer wieder die Vorstellung auf, sie könnte krank zu Hause liegen
Wissenschaft
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Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...
Wissenschaft
Jupiters heiße Brüder
Astronomen haben außerhalb des Sonnensystems Hunderte Riesenplaneten aufgespürt, die sehr nahe um ihre Heimatsterne kreisen. Wie sind sie dorthin gekommen? von THORSTEN DAMBECK Menschen mit Latein-Kenntnissen wissen: „Dimidium“ bedeutet die Hälfte. Seit einigen Jahren heißt so auch ein Planet, nämlich der 50,6 Lichtjahre...
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