Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

bestechen

be|st|chen
V.
149, hat bestochen
I.
mit Akk.
jmdn. b.
1.
durch Geld, Geschenke oder Gewähren von Vorteilen für sich gewinnen und veranlassen, etwas zu tun (was er nicht tun darf);
Syn.
ugs.
schmieren;
einen Beamten, einen Gefängniswärter, einen Zeugen b.
2.
für sich einnehmen, jmdm. sehr gefallen;
das Haus hat uns durch seine schöne Lage bestochen; der Mann besticht durch seinen Humor
II.
o. Obj.
einen sehr günstigen, vorteilhaften Eindruck machen, gewinnende Wirkung ausüben;
sie besticht durch ihre Liebenswürdigkeit; seine Redegewandtheit ist ~d
Knochen
Wissenschaft

Blutvergießen an der Tollense

Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...

Landwirtschaft, Schädlinge
Wissenschaft

Wie viel ist genug?

Pestizide schaden Mensch und Natur. Trotzdem setzen Landwirte die Mittel zum Zwecke einer ertragreichen Ernte ein. von RAINER KURLEMANN Die meisten Landwirte haben ein gutes Verhältnis zur Natur. Trotzdem können sie sich nicht an allen Insekten erfreuen, die sie auf ihren Feldern und Pflanzen finden. Die Glasflügelzikade gehört...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon