Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

wackeln

w|ckeln
V.
1; o. Obj.
1.
hat gewackelt
(bei Berührung, Stoß) sich rasch hin und her oder auf und nieder bewegen, nicht fest stehen;
der Tisch wackelt
2.
hat gewackelt
sich bewegen, zittern;
bitte nicht w.! (beim Fotografieren); er schrie so laut, dass die Wände wackelten
ugs., scherzh.
;
als die Bombe einschlug, wackelte das ganze Haus
3.
hat gewackelt
mit etwas w.
etwas bewegen;
mit der Hand beim Einschenken w.; mit den Ohren w. können; der alte Mann wackelt mit dem Kopf
der Kopf des alten Mannes zittert ständig
4.
hat gewackelt
unsicher sein, bedroht sein;
seine Stellung wackelt; sein Thron wackelt
5.
hat gewackelt
an etwas w.
a)
etwas in kurze, rasche Bewegung versetzen;
am Tisch w.
b)
etwas in Gefahr bringen;
an jmds. Position,
übertr.
Thron w.
jmds. Stellung in Gefahr bringen
6.
ist gewackelt
unsicher gehen
von kleinen Kindern, jungen Tieren
;
durchs Zimmer, über den Hof w.
Foto einer männlichem Asselspinne mit Eierhüllen
Wissenschaft

Neue Art der Symbiose in der Tiefsee

Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

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