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Hirntod, zentraler

der endgültige Ausfall aller Hirnfunktionen bei möglichem Fortbestehen der Herzaktivität. Der zentrale Hirntod entspricht dem Tod des Individuums. Kriterien sind fehlendes Bewusstsein, erloschene Spontanatmung, fehlende Auslösbarkeit von Reflexen, weite und reaktionslose Pupillen sowie das Fehlen jeglicher hirnelektrischer Aktivität im Elektroenzephalogramm über 30 Minuten. Sicheres Zeichen des Hirntodes ist der Nachweis einer fehlenden Durchblutung aller Hirnarterien mittels Angiografie der Hirngefäße. Die Diagnostik des zentralen Hirntods spielt vor allem in der Transplantationsmedizin eine zentrale Rolle: Der Hirntod ist eine der Voraussetzungen für eine Organentnahme.
Drei Chirurgen in OP-Kleidung, Masken und Schutzbrillen bei einer Operation.
Wissenschaft

Dem Gedächtnis auf der Spur

Ein gutes Gedächtnis hilft, Vokabeln, Formeln und Fakten zu behalten. Es formt außerdem unsere Persönlichkeit. Hirnforscher untersuchen seit Jahrzehnten seine Funktionsweise. Wir beleuchten ihre Fragen und bisherigen Antworten. von FRANK FRICK Hat das Gedächtnis seinen Sitz in einer bestimmten Gehirnregion? Nein. Dennoch gibt es...

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Wissenschaft

Ist KI wirklich intelligent?

Wenn über Künstliche Intelligenz diskutiert wird, geht es häufig um die Frage, ob sie ein Bewusstsein hat. Ob KI aber überhaupt intelligent ist, steht deutlich seltener im Fokus – was jedoch auch daran liegt, dass Intelligenz deutlich schwieriger zu definieren ist: Zum Beispiel würden wohl nur wenige Menschen daran zweifeln, dass...

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