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Schriftsteller von der Hochseeinsel

Ein Junge verkauft sein Lachen. Ein besonders strahlendes und mitreißendes. Fortan gewinnt er jede Wette. So jedenfalls lautet das Geschäft in dem Jugendbuch von James Krüss, das 1962 erschien. Die Geschichte von Timm Thaler gehört zu den bekanntesten Werken des Autors. „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“, das er erst nach vielen Abenteuern zurückerhält, begeisterte rund 15 Jahre später, also Ende der 1970er Jahre, sogar das Fernsehpublikum. James Krüss entführt seine Leser stets in ein Reich voller Fantasie. Und selbst wenn seine Werke auch immer die Vision einer besseren Welt enthalten, so sind sie doch immer unterhaltsam und keinesfalls moralisierend.

von Michaela Wetter, wissen.de

James Krüss und seine Ehrungen

Der Kinder- und Jugendbuchautor schrieb Hörspiele, Gedichte und rund 160 Bücher. Sie wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Für „Mein Urgroßvater und ich“ erhielt er 1960 den Deutschen Jugendbuchpreis. Mit „3 x 3 an einem Tag“ erhielt er die Auszeichnung 1964 zum zweiten Mal für das beste Bilderbuch. International wurde er 1968 mit der Verleihung der Hans-Christian-Andersen-Medaille für sein gesamtes literarisches Werk geehrt.

 

James Krüss und Erich Kästner

Nachdem er mit ihm für die Vertonung von „Die Konferenz der Tiere“ (Buch von Erich Kästner, 1949) zusammengearbeitet hatte, war es Erich Kästner, der James Krüss ermunterte, doch einmal ein Kinderbuch zu schreiben. Ergebnis war das 1953 erschienene Bilderbuch „Hanselmann reist um die Welt“.

 

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