Wahrig Herkunftswörterbuch

drücken: sich drücken
Wer sich um etwas Unangenehmes drückt, um es nicht tun zu müssen, der macht sich im Wortsinn schmal – und zwar so schmal, dass er gleichsam verschwindet. Belegt ist diese Wendung schon 1494 im Narrenschiff des Sebastian Brant, wo es von den Buchdruckern zweideutig heißt: „sie dunt in selber schad und schand / mancher der drückt sich uß dem Land“. Derjenige, der sich drückt, wird auch als Drückeberger bezeichnet. Mehr oder weniger scherzhafte Benennungen wie diese werden (wie etwa Schlauberger, Nassauer oder Schlaumeier) nach dem Muster von Orts– oder Familiennamen gebildet.
Palm_tree_at_the_hurricane,_Blur_leaf_cause_windy_and_heavy_rain
Wissenschaft

Mehr Klarheit beim Klima

Computersimulationen gehören zu den wichtigsten Werkzeugen der Klimaforschung. Sie werden ständig weiter entwickelt – auch mit Künstlicher Intelligenz. von THOMAS BRANDSTETTER Die Computersimulationen der Klimaforscher haben gigantische Ausmaße angenommen. Auf Supercomputern mit einer Unmenge an Daten versuchen die...

Die Entdeckung des schönen Scheins
Wissenschaft

Die Entdeckung des schönen Scheins

Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon