Lexikon
Afrika
Erforschung
Ägyptische Fahrten in goldreiche Gegenden Ostafrikas im 2. Jahrtausend v. Chr., karthagische Vorstöße (Hanno) bis in den Golf von Guinea um 500 v. Chr. und römische Expeditionen zum Bahr Al Ghazal und zum Tschadsee (1. Jahrhundert n. Chr.) waren die ersten Schritte in der Geschichte der Entschleierung Afrikas. Im Mittelalter unternahmen Araber weite Reisen, Italiener entdeckten die Kanaren, Madeira und die Azoren. Veranlasst durch den portugiesischen Prinzen Heinrich den Seefahrer, wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts die Küste Afrikas erkundet, dagegen kam es zu europäischen Expeditionen ins Innere erst nach der Gründung der Londoner African Association Ende des 18. Jahrhunderts. Damit begann die wissenschaftliche Erforschung des Kontinents, der die koloniale Aufteilung folgte. Die wichtigsten Entdecker sind: Mungo Park, H. Clapperton, R. u. J. Lander, R. F. Burton, J. H. Speke, M. H. Stanley, D. Livingstone, H. Barth, E. Vogel, G. F. Rohlfs, G. Nachtigal, G. Schweinfurth, H. von Wissmann, R. Caillie, P. Brazza, Serpa Pinto. Weite Gebiete, vor allem in der Sahara, wurden erst im 20. Jahrhundert bekannt, u. a. durch den Franzosen T. Monod.
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