Lexikon
Frankreich überfällt die Pfalz
So wie ich die Lage der Dinge und die sie betreffenden Angelegenheiten sehe, fühlte ich mich veranlasst, den König zu fragen, ob es keine Möglichkeit der Aussöhnung zwischen ihm und ihnen gibt. Darauf hat er mir geantwortet, daß, obwohl seine Truppen so weit vorgedrungen und ihre Taten von so großem Erfolg gekrönt seien, er sie doch gerne gut behandeln und als einen Freund aufnehmen möchte. Er täte es aus der Zuneigung heraus, die er ihnen und mir gegenüber hege."
Der Kurfürst antwortet kurz darauf unversöhnlich und mit bissiger Ironie:
"Die Güte, die sie so freundlich waren, mir in ihrem Brief vom 13. Juli zu bezeugen, könnte niemals deutlicher hervortreten als angesichts so vieler unmenschlicher Taten, die von den Truppen des allerchristlichsten Königs als so genannte Vorsichtsmaßnahmen begangen werden, seitdem ich die Waffen zu meiner Verteidigung ergriffen habe. Wenn diese bisher noch nicht erfolgreich waren, so muss ich die Wechselhaftigkeit des Schicksals dafür verantwortlich machen und den Zustand, in dem sich meine Provinzen befinden, die mir verloren gegangen sind, schon ehe ich zu ihrer Erhaltung in ein engeres Bündnis mit dem Kaiser getreten bin."
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