Lexikon
O'Neill, Eugene: Trauer muss Elektra tragen
- Erscheinungsjahr: 1931
- Veröffentlicht: USA
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Trauer muss Elektra tragen
- Original-Titel: Mourning Becomes Electra
- Genre: Eine Trilogie
In der dreiteiligen Tragödie »Trauer muss Elektra tragen«, die am 26. Oktober im Guild Hall Theatre in New York uraufgeführt wird, überträgt Eugene O'Neill (* 1888, † 1953) den antiken Elektra-Mythos in die Zeit nach dem US-amerikanischen Sezessionskrieg (1865). Der Kriegsheimkehrer Ezra (Agamemnon) wird von seiner Frau Christine (Klytämnestra), die den Kapitän Brant (Aigisthos) liebt, vergiftet. Die Tochter Lavinia (Elektra) entdeckt den Mord und überredet ihren Bruder Orin (Orest), Brant zu ermorden. Die Mutter begeht Selbstmord. Eugene O'Neill will mit diesem Drama, das zu den bedeutendsten seiner frühen Schaffensperiode zählt, »modernes psychologisches Drama mit einer alten Sagenhandlung« verbinden.
Wissenschaft
»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«
In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...
Wissenschaft
Brauchen wir ein Quanteninternet?
Quantentechnologien sind seit einigen Jahren ein sehr aktives Forschungsfeld – und das zurecht. Denn die Nutzung von Quanteneffekten für neue Rechenverfahren, präzisere Messtechnik oder maßgeschneiderte Quantenmaterialien bietet viel praktisches Anwendungspotenzial. Ganz anders sieht es dagegen beim sogenannten Quanteninternet...