Lexikon
Tetrarchie
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grch., „Vierherrschaft“
]das vom röm. Kaiser Diocletian (284 –305) eingerichtete Regierungssystem, das der regellosen Erhebung von Kaisern u. Gegenkaisern durch das Heer vorbeugen u. die Verwaltung des Reiches sowie die Sicherung seiner Grenzen erleichtern sollte: Im Osten u. Westen herrschten jeweils ein Kaiser (mit dem Titel Augustus) u. ein Unterkaiser (Titel: Caesar); die Caesares waren zugleich als Nachfolger der Augusti vorgesehen, die nach einer Regierungszeit von 20 Jahren zurückzutreten hatten. Das System hat die Regierungszeit Diocletians jedoch nur kurze Zeit überdauert.
Wissenschaft
Das finstere Mittelalter
Es gab im Mittelalter verschiedene Leuchtmittel, doch sie waren eine Frage des Geldes. von Rolf Heßbrügge Das Bild vom finsteren Mittelalter hält sich hartnäckig, obwohl Historiker diese Zeit heute differenzierter sehen. Doch schon die Menschen der Renaissance grenzten sich mit der Wiederbelebung des Glanzes der Antike von den „...
Wissenschaft
Saugen und stechen
Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...