Lexikon

Tetrarchie

[
grch., „Vierherrschaft“
]
das vom röm. Kaiser Diocletian (284 305) eingerichtete Regierungssystem, das der regellosen Erhebung von Kaisern u. Gegenkaisern durch das Heer vorbeugen u. die Verwaltung des Reiches sowie die Sicherung seiner Grenzen erleichtern sollte: Im Osten u. Westen herrschten jeweils ein Kaiser (mit dem Titel Augustus) u. ein Unterkaiser (Titel: Caesar); die Caesares waren zugleich als Nachfolger der Augusti vorgesehen, die nach einer Regierungszeit von 20 Jahren zurückzutreten hatten. Das System hat die Regierungszeit Diocletians jedoch nur kurze Zeit überdauert.
Glasscherben auf dem Boden
Wissenschaft

Warum Glas nicht immer zerbricht

Wenn uns ein Glas aus den Händen rutscht und auf den Boden fällt, zerbricht es oft in Stücke. Nun haben Physiker herausgefunden, warum Glas nicht immer zerbricht. Sie enthüllten einen Entspannungsmechanismus in ionischem Glas, bei dem sowohl einzelne Atome an freie Stellen in der Struktur springen als auch Atomgruppen verschoben...

Pulsare_als_kosmische_Präzisions­uhren:_Dank_ihrer_äußerst_regel­mäßigen_Strahlungspulse_können_
sie_als_astronomische_Detektoren_dienen,_die_Kräuselungen_der_Raumzeit_von_supermassereichen_Schwarzen_Löchern_in_fernen_Galaxienzentren_aufspüren._Diese_unzähligen,_nicht_auflösbaren_Quellen_erzeugen_einen_Gravitationswellen-Hintergrund_im_Nanohertz-Frequenzbereich._
Wissenschaft

Rauschende Raumzeit

Rasant rotierende Ruinen künden von gigantischen Katastrophen – oder sogar von Furchen im frühen All kurz nach dem Urknall. von RÜDIGER VAAS Die Laserinterferometrie ist nicht die einzige Nachweistechnik für die winzigen Schwingungen des Weltraums. Auch die Natur selbst kommt zu Hilfe: Als indirekte Gravitationswellen-Detektoren...

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